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Gold: Was ist ein Karat und wie viel ist Goldschmuck eigentlich wert?

Es schimmert, es glänzt, es hat eine leuchtend-gelbe Farbe wie die "güldene Sonne" und es ist immer wieder wunderschön anzusehen: Gold.

Nicht alles, was Gold ist, ist gelb: Die Materialeigenschaften

Sein beständiger gelber Glanz und seine Seltenheit machen Gold zu einem der wertvollsten Edelmetalle. Auf der Mohs-Skala, die die Härte von Metallen und Steinen angibt, erreicht Gold aber gerademal einen Wert von 2,5 bis 3! Das heißt, dass reines Gold sogar mit einem Taschenmesser geritzt werden könnte. Deshalb wird Schmuck aus Legierungen hergestellt, die andere, festere Metalle mit dem wunderbaren Glanz des Goldes verbinden.

Je nach Legierung unterscheidet sich aber nicht nur die Härte, sondern vor allem die Farbe: Das deutsche Wort "Gold" stammt zwar vom indogermanischen Begriff “ghel” ab und bedeutet gelb und glänzend. Aber dank der Vielzahl an Legierungen heißt es nun: Nicht alles, was Gold ist, ist gelb!

Roségold zum Beispiel hat normalerweise einen Anteil von 33,3% Gold - deshalb spricht man von 333er Gold. Um die 45 % Kupfer enthält es aber ebenfalls, und deshalb hat es auch seine typische rote Farbe. Weißgold hingegen enthält - wer hätte es erraten - Silber. So kommt ein eher weißlicher Glanz zustande, denn 66,7% Silber machen farblich einiges aus.

Goldbarren mit einem Feingehalt von 999.

Geschichte & Bedeutung

Gold gehört natürlich zu den Metallen, die der Mensch mit als erstes zu Schmuck und zu Zahlungsmitteln verarbeitet hat. Heute sehen unsere Münzen zwar ab und zu noch goldig aus, aber hergestellt sind sie fast immer aus einer Legierung als Alluminium, Zinn, Nickel und anderen Metallen. Der Wert eines Goldstückes würde den Wert eines Euros nämlich kollosal übersteigen: 2015 waren 10 Gramm reinen Goldes 330 Euro wert - selbst bei einer Legierung mit geringem Goldanteil würde man den Wert eines Euros so nicht sinnvoll erreichen.

Aber nicht nur der physische Wert des Goldes spielt eine Rolle: Durch seinen unvergleichbaren Glanz erinnert dieses Edelmetall an die Sonne, die in einigen Kulturen verehrt wurde und wird. Viele Zivilisationen sehen das Edelmetall deshalb als Symbol für Wiedergeburt, Leben und Sonne. Im alten Ägypten zum Beispiel war es dem Sonnengott Osiris geweiht. Durch diese Verbindung mit der Göttlichkeit und der Macht der Sonne wurde Gold seit der Antike als Symbol der Macht verstanden und daher als Material für Königskronen verwendet. Und da Macht gern zusammen mit Exklusivität verkauft wird, stand Gold auch nur hohen weltlichen und geistlichen Würdenträgern als Statussymbol zu!

Sulfidscheibe, die wie Gold schimmert - Sonnenscheibe

Der Abbau von Gold

Gold kommt als Berggold und als Waschgold vor: Ersteres findet sich meist sehr verteilt im Gestein der Quarzgänge von Urgebirgen - meist in Form von kleinen Körnern, Blättchen oder drahtförmig. Waschgold wird im Schwemmland der Flüsse gefunden, meist in gediegenem (reinen) Zustand. Die Quelle ist aber eigentlich die selbe: Waschgold ist nämlich einfach Gold, das über lange Zeiträume aus Gebirgen abgetragen wurde und durch die Flussströmung zu uns nach Hause getragen wird. Oder zumindest fast zu uns nach Hause!

Die Goldgewinnung ist ein technisch sehr aufwendiger Vorgang: Zunächst müssen Räumgeräte das goldhaltige Gestein abbauen, bevor es dann in Aufbereitungsanlagen technisch-chemisch gewonnen wird. Die größten Goldvorkommen befinden sich in Australien, Südafrika, Russland, Süd- und Nordamerika.

Wie viel ist ein Karat und was bedeutet "585er Gold"?

Gold wird in verschiedenen Feingehalten verkauft und die Maßeinheit dafür ist das Karat. Damit wird der Anteil reinen Goldes in einem Gramm der vorliegenden Legierung auf ein Tausendstel genau dokumentiert. Die übrigen Anteile sind verantwortlich für Farbe, Schmelzpunkt und Härte der Legierung. Nahezu jedes Schmuckstück, das aus Gold hergestellt wird, und jeder Goldbarren erhalten eine "Punzierung" - der Feingehalt des Goldes wird also in das Material eingeprägt oder gestempelt. Ein Juwelier kann dank dieser Prägung errechnen, wie viel ein Schmuckstück wert ist - so wäre 2015 eine 333er Goldkette, die 20 Gramm wiegt, um die 220 Euro wert. Handelsüblich ist in Deutschland dabei folgende Einteilung für den Feingehalt von Gold:

333/1000 = 8 Karat Gold

375/1000 = 9 Karat Gold

585/1000 = 14 Karat Gold

750/1000 = 18 Karat Gold

917/1000 = 22 Karat Gold

920/1000 = 22 Karat Gold

1000/1000 = 24 Karat Gold

Ring von Bastard Collection in Rotgold

Verwirrt? Die Zahlen sind abgeleitet von einer Einteilung jeder Metallegierung in 1000 Teile, die durch 24 Karat repräsentiert werden. Bei 8 Karat sind also von den 1000 Teilen des Metalls 333 Gold. Mit anderen Worten: 33,3% einer 8-karätigen Goldlegierung sind tatsächlich reines Gold - denn 24 geteilt durch 3 ergibt 8. Viele Zahlen, aber es ergibt Sinn! Entsprechend des Goldgehalts nennen wir diese Legierungen dann 333er Gold, 585er Gold und so weiter. Bei der Schmuckherstellung mit Silber ist 925er Sterlingsilber die bei weitem üblichste Legierung - beim Gold ist es das 585er Gold, das 14 Karat hat und zum Beispiel als 585er Gelbgold oder 585er Rotgold hergestellt werden kann. Um die Farbe, die Beschaffenheit oder die Preisklasse des Schmuckstückes zu ändern, werden hier andere Metalle beigemischt - meist Kupfer oder Silber.

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