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Benjamin Böhlke

Benjamin Böhlke

Organische Formen

Die geschickteste Künstlerin der Welt ist die Natur – und genau die steht im Mittelpunkt von Benjamin Böhlkes Schmiedekunst. Blätter, Nüsse und Muscheln verwandeln sich in kleine Kunstwerke aus 925er Silber, Palladium oder Goldlegierungen. In den Händen dieses Designers werden natürliche Fundstücke zu besonderen Schmuckstücken, welche organische Bewegungen und Muster in kraftvollen Edelmetallen ausdrücken. So wird unser Bewusstsein und unser Respekt vor der Schönheit der Natur neu belebt!

Philosophie

Organische Formen und ihre seltsam dynamische Erstarrtheit sind für Benjamin Böhlke Inspiration und Lehrmeister zugleich: Die Anziehungskraft der unglaublichen Formen und Farben von Naturgebilden ist verbunden mit dem Konzept der Orgonomie – die Wissenschaft einer allgegenwärtige Energie, die sich auch in den Formen der Natur zeigt.

Benjamin Böhlke sieht in den kleinen Schätzen am Wegesrand nicht nur das Potential zum Schmuckstück, sondern auch Ausdrücke kraftvoller Energien und existentieller Geheimnisse. Vor diesem Hintergrund hält er ihre atemberaubende Schönheit in unvergänglichem Edelmetall fest und erschafft so kleine Kunstwerke mit tiefer Bedeutung.

Inspiration

Die Vertrautheit seines eigenen Gartens, die unbekannte Flora und Fauna auf Urlaubsreisen und jahreszeitliche Spaziergänge in Strandlandschaften sind Inspirationsquelle Nummer eins für Benjamin Böhlke.

Angeregt vom Werk des Fotografen Karl Blossfeld verschrieb sich Benjamin Böhlke der organischen Formenvielfalt der Natur und legte eine Sammlung von Naturobjekten an – Samen und Früchte, Blüten und Blätter inspirieren ihn zu seinen Schmuckstücken. In seinen Schmiedewerken sprechen diese organischen Kunstgegenstände für sich.

Fertigungstechniken

Wie wird aus einem Buchenblatt ein Schmuckstück? Unter seinen zahlreichen Fundstücken findet Benjamin Böhlke immer wieder Vorlagen für Gussformen. In diesen Formen werden dann die kleinen Kunstwerke geschaffen.

Auch eine abgewandelte Form des Mokume Gane ist eine der Fertigungstechniken Benjamin Böhlkes: Er verdreht feine, kontrastreiche Drähte verschiedener Metalle miteinander bis er einen mehrfarbigen Draht erhält. Dieser wird wiederum zertrennt und es entsteht schließlich ein fein strukturiertes Gewebe, das an Baumrinde erinnert: Unikate, die in ihrer verbindenden Symbolik der Verschmelzung ein wunderbares Symbol für Eheringe und Verlobungsringe sind.

Ringe

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