Traumfänger als Talismane und Traumdeutung

Wie du Träume deuten kannst - und ob Talismane wie Traumfänger dabei helfen können

Wie oft erinnerst du dich an deine Träume? Und versuchst du dann auch, deine Träume zu deuten? Ich will dir heute einen kleinen Werkzeugkasten zur Traum-Interpretation mitgeben, damit dein nächster Traum im Nachhinein vielleicht mehr Sinn ergibt! :) Denn Träume sind einer der besten Wege, um mit unserem Unterbewusstsein zu kommunizieren.

Hier ist die Step-by-Step Anleitung:

1. Traum-Talismane

Hast du einen Traumfänger? Diese schönen Ornamente können deine Träume zwar nicht im wahrsten Sinne des Wortes einfangen, aber: Traum-Talismane wie Edelsteine, ein Traumfänger oder ein Schmuckstück können dir beim Nachdenken über deine Träume helfen.

Wenn du dir einen Traumfänger zulegst, konzentriere dich auf deine Intention, dass er dir beim Erinnern und Reflektieren über Träume helfen soll. Wenn du ihn dann beim Schreiben ansiehst oder trägst, wird es dir einfacher von der Hand gehen, weil du in der richtigen Mindset bist! So wird dein Schreiben ins Traumtagebuch zu einem kleinen Ritual.

2. Den Traum Aufschreiben

Schnapp dir sofort nach dem Aufwachen Stift & Zettel (oder dein Traum-Tagebuch!) und schreibe auf, was im Traum passiert ist! Wenn dir mal eine Beschreibung schwer fällt, schreib erst einmal die groben Züge der Geschichte auf. Detailreiche Symbolbeschreibungen oder Personenbeschreibungen kannst du auch später noch machen.

3. Traum-Struktur verstehen

Wenn die Geschichte niedergeschrieben ist, denk über die Struktur nach. Meist bestehen Träume aus folgenden Teilen: Ein Anfang, der die Personen und Orte sozusagen "vorstellt".

Schreibe dann auf, wie du involviert wurdest - du musstest zum Beispiel jemanden retten, einen Gegenstand finden, ein Missverständnis aufklären oder vor etwas fliehen. Sei so detailliert wie möglich - was zieht dich in das Geschehen des Traumes hinein? Und warum hattest du im Traum den Impuls, dieser "Aufforderung" auch zu folgen?

Manchmal wird es dann kurzzeitig richtig gefährlich im Traum, bevor es zur Auflösung der Problemsituation kommt. Beschreibe hier auch genau, wie sich das Problem gelöst hat. Hat jemand dir geholfen? Hast du es ganz allein geschafft? Oder war es ein Zufall, dass sich alles aufgeklärt hat?

4. Symbole in Träumen

Schreibe auf, welche Bilder oder Symbole dir am prägnantesten im Gedächtnis geblieben sind. Kommt zum Beispiel eine Schlange vor? Ein Kelch? Oder ein Häschen? All das sind wichtige Symbole des Unterbewusstseins.

Ich weiß, du willst jetzt bestimmt gleich Googlen oder in einem Deutungsbuch nachschauen - aber wir fangen bei dir an: Denke darüber nach, was die Symbole für dich bedeuten, ohne direkt die traditionelle Bedeutung zu googlen. Denn bloß weil Rosen traditionell für die Liebe stehen, heißt das noch lange nicht, dass du Rosen auch mit Liebe assoziierst. Vielleicht hast du eine ganz bestimmte Erinnerung an Rosen, die dir jetzt wieder einfällt.

Wenn du diesen Schritt gegangen bist, kannst du die traditionelle Deutung nachschlagen oder online in einem Traum-Symbol Guide nachschauen. Aber denke auch hier immer an deine eigene Perspektive: Was assoziierst du mit den Symbolbedeutungen, die du nun liest? Baue dabei auf deinen eigenen ersten Eindruck der Symbole auf.

5. Alles kommt zusammen

Bring Symbole, Personen und Orte zusammen: Wo überschneiden sich Bedeutungen? An welche Situationen oder Gedankengänge aus deinem Leben erinnert dich das Konstrukt? Was war dir im Traum wichtig? Und ist dir das Thema auch in der Realität wichtig oder nicht? Warum?

Die Fragen sind endlos und ich bin mir sicher, du findest die richtigen - nimm dir Zeit, dich mit dem Traum zu beschäftigen!

Und noch ein Tipp: Konzentriere dich auf die "großen Träume", die dir wichtig erscheinen. Nicht jeder kleine Traum kann tiefgründig interpretiert werden. Es gilt: Folge deiner Intuition und deinem Gefühl! Viel Spaß beim Deuten deines nächsten Traumes! ♥

Deine Anja