Der Ring fürs Leben

Eheringe sollen unsere Hand fürs Leben zieren, schließlich stehen sie für die Ewigkeit unserer Liebe. Schon die Römer trugen am linken Ringfinger einen Ehering, da sie glaubten, dass von dort die Vena Amoris – die Liebesader – direkt zum Herzen führe. Heute stecken sich Braut und Bräutigam zum Zeichen ihrer Treue die Ringe zumeist an den rechten Ringfinger. Ein Schmuckstück, das täglich und bis ans Ende des Lebens getragen werden soll, muss nicht nur optisch überzeugen, sondern sollte sich auch angenehm tragen lassen. Wir haben Tipps, wie ihr euren perfekten Ehering findet und Alternativen, für alle, die keine Ringträger sind.

Optisch sind Eheringe oft sehr schlicht gehalten, damit sie nicht aus der Mode kommen und lange gefallen. Es gibt natürlich auch aufwändigere Ringe und gerade bei Goldringen könnt ihr auch später noch Anpassungen vornehmen lassen. Platinringe dagegen lassen sich aufgrund ihrer Härte deutlich schwieriger anpassen. Laut Ring-Experte Valentine Breede sind auch zweifarbige oder Ringe mit Mustern und Verzierungen schwierig in der Anpassung. Im Interview mit der Kartenmacherei verriet er auch, dass das Gewicht des Rings keine unwesentliche Rolle spielt. So ist 18kt Gold deutlich schwerer als 14kt Gold und der Ring könnte somit auf Dauer zum unangenehmen Gewicht am Finger werden.

Allerdings gibt es bei extravaganten Ringen auch die Möglichkeit, sie später noch gegen etwas schlichtere Modelle zu tauschen – schließlich behalten die Ringe ja ihren Wert! Oft sind es auch eher die Damen, die gerne etwas Auffälligeres wollen und der Werte Herr möchte lieber einen schlichten, dezenten Ring. Unser Tipp: nicht auf identische Ringe beharren, sondern jedem den eigenen Geschmack überlassen.

Unser Ehering-Favorit derzeit ist der Herz-Siegelring mit Brillanten besetzt:

Der Ring fürs Leben


Dezenter, aber von der Symbolik her auch sehr treffend ist auch der feine Flechtring aus 18 Karat Gold:

feine Flechtring aus 18 Karat Gold


Die Ringe sind zwar eher modisch, stehen beide aber symbolisch sehr schön für die Liebe und Verbundenheit des Brautpaares. Der Bräutigam kann sich dazu dann einen schlichten Goldring aussuchen.

Dürft ihr bei der Arbeit keinen Schmuck tragen oder stört er euch bei Hausarbeiten, dann kann er alternativ noch um den Hals an einer Kette getragen werden.

Übrigens ist es gar nicht überall üblich, dass beide Partner einen Ring tragen: Prinz William trägt keinen Ehering. Denn im englischen Adel und in der Upper Class ist das nicht verbreitet – nur die Frau bekommt einen Ring angesteckt.

Silberkette mit Medaillon


In Deutschland entscheiden sich Paare gegen einen Ring, wenn das Tragen von Schmuck eher als unangenehm empfunden wird. Neu im Trend sind da Paar-Tätowierungen. Die sind dann aber wirklich für die Ewigkeit! Wir finden, dass das nicht unbedingt sein muss und es noch andere, schöne Alternativen gibt!

Soll es trotzdem ein Schmuckstück sein, dann sind gravierte Ketten eine schöne Wahl, um die Liebe auszudrücken. Auch sie trägt man nah am Herzen und geschlossen erinnern sie ebenfalls an die Ewigkeit der Liebe. Auch ein Medaillon mit euren Bildern eignet sich da sehr. Besonders schön finden wir da dieses Medaillon in dem man zwei Bilder verstecken kann und das sich auch gravieren lässt!

Weitere Anregungen für Hochzeitsschmuck gibt es in unserem Hochzeits-Special.


Soll es keinerlei Schmuck sein und auch mehr ein Zeichen nur für euch beide, wie wäre es dann mit einer gewidmeten Parkbank? In vielen Städten lassen sich solche Bänke in öffentlichen Parkanlagen „kaufen“, die dann mit einem kleinen Schild versehen werden. Darauf könnt ihr eure Namen oder einfach nur eine Widmung gravieren lassen. Zwar dürfen dann auch andere auf „eurer“ Bank sitzen, aber sicherlich lässt sich auch für euch das eine oder andere Stündchen Paarzeit dort einräumen. So lässt es sich gemeinsam alt werden, den Sonnenuntergang betrachten oder ein Glas Sekt trinken…